Eilmeldung

Eilmeldung

Griechenland: OECD sieht Fortschritte, aber keinen Durchbruch

Sie lesen gerade:

Griechenland: OECD sieht Fortschritte, aber keinen Durchbruch

Schriftgrösse Aa Aa

Trotz Anzeichen einer leichten Verbesserung: Die griechische Wirtschaft ist der Krise noch längst nicht entkommen, auch neue Kredite sind nicht ausgeschlossen. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sind die Fortschritte gleichwohl “spektakulär”.

Für dieses Jahr erwartet die OECD einen Rückgang der Wirtschaft um 3,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, die Vorhersage der griechischen Regierung nennt einen Wert von vier Prozent. 2014 werde es nur noch ein Minus von 0,4 Prozent geben, meint die OECD. Dem steht ein Wachstums von 0,6 Prozent gegenüber, das Athen und die EU-Kommission erwarten.

Das Reformtempo müsse nach Ansicht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung beschleunigt werden und Privatisierungen vor allem im Energie- und Verkehrssektor vorangetrieben werden.

Darüber hinaus seien niedrigere Löhne als in der Vergangenheit unverzichtbar. Griechenland müsse weiter hart arbeiten, doch die Aussicht zunehmenden Wohlstandes sei am Horizont zu erkennen, so OECD-Generalsekretär Angel Gurría.