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Weiter Proteste in Thailand - Regierungschefin übersteht Misstrauensvotum

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Weiter Proteste in Thailand - Regierungschefin übersteht Misstrauensvotum

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Die Proteste in Thailand schwächen sich ab. Ein Misstrauensvotum im Parlament gegen Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra und Innenminister Charupong Ruangsuwan ist wie erwartet gescheitert.

Der Wortführer der Demonstranten, der ehemalige stellvertretende Regierungschef Suthep Thaungsuban, harrte dennoch mit deutlich reduzierter Anhängerschar in
einem Ministeriumskomplex im Norden Bangkoks aus. Eine kleine Gruppe wollte im Regierungsviertel das Verteidigungsministerium
belagern.

Yingluck bekräftigte indes, ihre Regierung habe die Proteste umsichtig behandelt, um Gewalt zu vermeiden, wie man sie bereits in der Vergangenheit erfahren habe.

Die Opposition wirft der Regierung Korruption
und Verschwendung von Steuergeldern vor.

Die Proteste in Thailand richten sich vor allem gegen den Einfluss des ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra, dem Bruder der jetzigen Regierungschefin. Er wurde 2006 gestürzt. Die Opposition wirft Yingluck vor, sie sei eine Marionette ihres Bruders.