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Eurozone sucht weiter Arbeit

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Eurozone sucht weiter Arbeit

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Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist zum ersten Mal seit Februar 2011 gesunken – das ist aber noch kein Grund zum Aufatmen: Griechenland und Spanien müssen weiter mit hoher Arbeitslosigkeit klarkommen, insgesamt um 27, bei den Jungen um die 60 Prozent.

In den 17 Euro-Ländern waren im Oktober 12,1 Prozent der Menschen im erwerbsfähigen Alter ohne Job, 19,3 Millionen – so die europäische Statistikbehörde Eurostat. Die Quote im September: 12,2 Prozent.

Mehr als doppelt so hoch die Quote bei den Jungen, sie kletterte von September bis Oktober um 0,1 Punkt auf 24,4 Prozent.

Damit waren in der Eurozone rund 3,6 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos – 15.000 mehr als ein Jahr zuvor.

In der Europäischen Union insgesamt waren 26,65 Millionen Menschen arbeitslos, die Quote wie vor 4 Wochen – 10,9 Prozent. Die arbeitslosen Jugendlichen könnten mehrere Großstädte bevölkern: Knapp 5,66 Millionen in 28 Staaten.

Sorgen, Sorgen, Sorgen – aber eine kleine weniger: Die Deflationsgefahr im Euroraum scheint gebannt: Laut Statistikamt Eurostat ging die jährliche Teuerungsrate im November nicht weiter zurück. Nach 0,7 Prozent im Oktober zog sie nun wieder an auf 0,9 Prozent. Etwas weniger Druck auf die EZB zu weiteren Lockerungsübungen in der Geldpolitik.

su mit dpa