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Krawalle in Bangkok gehen weiter

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Krawalle in Bangkok gehen weiter

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Nach den gewalttätigen Straßenprotesten in Bangkok ist die thailändische Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra am Sonntag mit dem Anführer der Demonstranten zusammengetroffen. Eine Annäherung wurde nach Angaben der Opposition nicht erzielt. Bei dem Treffen waren auch hohe Offiziere von Armee, Marine und Luftwaffe anwesend.

Der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident Suthep Thaugsuban forderte die Fernsehsender auf, keine Erklärungen der Regierung mehr auszustrahlen. Die Bevölkerung reif er für Montag zu einem Generalstreik auf, der den Sturz der Regierung Shinawatra herbeiführen soll.

Die Regierungsgegner, die aus der Ober- und Mittelschicht stammen, sorgten für chaotische Zustände in der Hauptstadt Bangkok. Die Demonstranten durchbrachen Polizeiabsperrungen, bemächtigten sich mehrerer Polizeifahrzeuge und zwangen die Regierungschefin ein Gebäude fluchtartig zu verlassen, in dem sie eine Pressekonferenz abhalten wollte.

Yingluck Schinawatras Partei hatte bei den Parlamentswahlen 2011 die Regierung an der Anführer der Proteste Thaugsuban beteiligt war, klar geschlagen. Sie stützt sich auf die ärmeren Bevölkerungsschichten und die Landbevölkerung.