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Mehr als 100 Verletzte bei Protesten in Kiew

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Mehr als 100 Verletzte bei Protesten in Kiew

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Über 100 Menschen sind nach den Zusammenstößen mit der Polizei am Sonntag in Kiew ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke gegen die Demonstranten ein.

Anatolij Stepanow ist Fotograf, er wurde bei den Protesten am Kopf verletzt: “Polizisten haben mit überrannt, sie haben mich mit Schlagstöcken geprügelt und getreten. Ich konnte nur meinen Kopf mit meinen Händen abschirmen. Als sie weg waren, sind andere Polizisten gekommen und haben mich zum Notarzt gebracht. Einige verletzte Polizisten lagen auf dem Boden.”

Euronews-Kameramann Roman Kuprijanow erlitt eine Gehirnerschütterung und Verletzungen an Brust und Finger. Er wurde von Polizisten angegriffen, während er filmte: “Zuerst wollten sie, dass ich mich hinlege. Als ich aber weitergefilmt habe, sind drei Polizisten gekommen und haben mich getreten. Sie wussten, was sie tun.

Ein Mann wollte dazwischen gehen, der wurde noch schlimmer verprügelt. Der, der mich retten wollte, hat gerufen: Lasst ihn, er ist von der Presse. Doch das half nichts. Ich hatte meinen Presseausweis um den Hals hängen, doch das hat nichts gebracht.”

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