Eilmeldung

Eilmeldung

Putin: "Extremistische Umtriebe in der Ukraine"

Sie lesen gerade:

Putin: "Extremistische Umtriebe in der Ukraine"

Schriftgrösse Aa Aa

In der armenischen Hauptstadt Eriwan haben mehrere hundert Menschen gegen einen Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der ehemaligen Sowjetrepublik im Südkaukasus protestiert. Auf Plakaten und mit Sprechchören forderten sie “Stoppt Putin!” und wandten sich “Gegen eine Wiedererrichtung der Sowjetunion”.

Bei seinen Gesprächen mit dem armenischen Staatspräsidenten Sersch Sargsjan warb Putin für einen Beitritt Armeniens zur Zollunion Russlands mit Kasachstan und Weißrussland. Die Proteste gegen den Annäherung der Ukraine an Russland bezeichnet Putin als Umtriebe von Extremisten.

“Meines Erachtens ist dies ein Versuch der Opposition die gegenwärtigen – und ich möchte betonen legitimen – Autoritäten in dem Land zu erschüttern. Und darüber hinaus, was jetzt geschieht, ist absolut keine Revolution, sondern ein gut vorbereiteter Protest, der meines Erachtens nicht für heute geplant war, sondern für den Präsidentschaftswahlkampf im Frühling 2015”, erklärte Putin.

Armenien versprach Putin durch die Einbindung in das von Russland angeführte eurasische Integrationsprojekt ein Stärkung seiner Wirtschaft und des Investitionsklimas.

Der armenische Präsidenten Sargsjan bekräftigte, sein Land sei bestrebt, so schnell wie nur möglich der Zollunion und dem Einheitlichen Wirtschaftsraum der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG) beizutreten.

Im Wärmekraftwerk Rasdanskaja übergaben Sargasjan und Putin einen neuen Energieblocks feierlich seiner Bestimmung.

Russland ist der größte ausländische Investor in Armenien und der größte Handelspartner der Ex-Sowjetrepublik. Der russisch-armenische Handel wuchs im vergangenen Jahr um 22 Prozent.

Putin besuchte zum Auftakt seines Kurzbesuchs in Armenien den strategisch wichtigen russischen Militärstützpunkt Gjumri im armenisch-türkischen Grenzgebiet. Er ist Bestandteil der Gemeinsamen Luftverteidigung der GUS..