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Ukrainische Opposition lässt sich nicht entmutigen

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Ukrainische Opposition lässt sich nicht entmutigen

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Die prowestliche Opposition in der Ukraine will trotz des gescheiterten Misstrauensvotums ihren Kampf gegen die Regierung nicht aufgeben. In der Nacht zum Mittwoch versammelten sich wieder Tausende auf dem Maidan, um friedlich zu demonstrieren. Die Opposition rief zum Generalstreik auf.

“Wir verurteilen den übermäßigen Einsatz von Gewalt gegen friedliche Demonstranten”, sagte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. “Wir rufen alle Beteiligten dazu auf, auf Provokationen und Gewalt zu verzichten.”

Auch der US-Außenminister John Kerry forderte eine friedliche Lösung:
“Wir bitten die ukrainische Regierung eindringlich, die Demonstranten, die in Freiheit leben möchten, anzuhören. Alle Seiten sollten friedlich aufeinander zugehen. Gewalt hat keinen Platz in einem modernen europäischen Staat.”

Der ukrainische Staatspräsident Viktor Janukowitsch traf unterdessen in China ein. Er brach trotz der anhaltenden Proteste in Kiew zu einer mehrtägigen Chinareise auf, um Verträge zu unterzeichnen.

Euronews-Journalistin Maria Korenjuk berichtete aus Kiew: “Unter den Demonstranten sind nur wenige, die wirklich glauben, dass Präsident Viktor Janukowitsch ihre Forderungen akzeptieren wird und die Regierung zum Rücktritt zwingt. Der Ministerpräsident Mikola Asarow hat unterdessen seine Bereitschaft für eine Veränderung ausgedrückt – worum es sich aber konkret handeln soll, sagte er nicht.”

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