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WM 2014-Teilnehmer aus Afrika: Who is Who?

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WM 2014-Teilnehmer aus Afrika: Who is Who?

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Ghana ist in Brasilien zum dritten Mal nacheinander bei einer Fußball-WM-Endrunde dabei. 2006 und 2010 zogen die “Black Stars” jeweils als einziges afrikanisches Team in die K.o.-Runde ein. Diesen
Erfolg will die Mannschaft um Schalkes Kevin-Prince Boateng und Chelseas Michael Essien auch in Brasilien wiederholen.
In Südafrika unterlag der
aktuelle Weltranglisten-23. in einem der spannendsten Turnierspiele Uruguay erst im Elfmeterschießen. So verpasste es Ghana nur hauchdünn, als erste afrikanische Mannschaft in ein WM-Halbfinale einzuziehen.

Diesem Ziel fiebert auch die Elfenbeinküste entgegen. Für den 33-jährigen Kapitän und Star Didier Drogba wird
es wohl die letzte Chance auf ein K.o.-Spiel bei einer
Fußball-Weltmeisterschaft sein.
Das Team von Trainer Sabri Lamouchi verfügt neben dem langjährigen Chelsea – und aktuellem Galatasaray-Angreifer Drogba über weitere
starke Individualisten – und ist physisch enorm stark.

Trotz zwischenzeitlicher Querelen hat es Kamerun zum siebten Mal zu einer WM geschafft. Superstar Samuel Eto’o spielt mittlerweile wieder für sein Land, der Ausschluss durch die FIFA wurde aufgehoben. Und der deutsche Trainer Volker Finke
erfüllte sich einen langgehegten Traum. Der 65-jährige wird in Brasilien wohl auch auf die Bundesliga-Profis Maxim Choupo-Moting aus Mainz und Jacques Zoua vom HSV setzen. Gemeinsam verfolgen die “Unbezwingbaren Löwen” einen großen Traum: wie 1990 in Italien mit dem tanzenden Torschützen Roger Milla ins Viertelfinale einzuziehen.

Nigeria will bei seiner bereits fünften WM-Teilnahme Wiedergutmachung betreiben für die schwachen Leistungen in Südafrika. Doch was vom
amtierenden Afrikameister in Brasilien wirklich zu erwarten ist, weiß selbst Nationaltrainer Stephen Keshi wohl nicht so genau.
Schließlich machten sich die “Super Eagles” ihre
Chancen in der Vergangenheit durch Undiszipliniertheiten auf und abseits des Platzes oft selbst zunichte.

Als weitgehend unbekannte afrikanische Größe fährt Algerien zum zweiten Mal hintereinander zur WM. Historisch bedeutsam bleibt allerdings auch bei der insgesamt schon vierten Teilnahme für die Nordafrikaner die sogenannte“Schande von Gijon”.
Im Kampf um den Finalrunden-Einzug bei der Endrunde 1982 in Spanien hatten sich
Deutschland und Österreich im letzten Gruppenspiel auf ein 1:0
verständigt und damit die Afrikaner ausgeschaltet. In Brasilien soll diese Scharte durch die erste Qualifikation für eine K.o.-Runde ausgewetzt werden.