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Die Regenbogennation trauert um ihren Vater

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Die Regenbogennation trauert um ihren Vater

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In allen Teilen der Regenbogennation herrschen tiefe Trauer und große Betroffenheit. Vor Mandelas Haus in Johannesburg finden sich die Menschen ein, um gemeinsam zu trauern.

“Dies ist ein trauriger Tag für Südafrika. Wir haben ein großes Vorbild verloren. Aber das beste ist, dass sein Vermächtnis weiterleben wird”, meint Shandu Kukoto.

“Wissen Sie: er war 27 Jahren im Gefängnis, um Südafrika die Freiheit zu schenken”, erinnert Gcina Dlanjwa.

“Das ist ein ziemlich trauriger Tag. Wir können uns glücklich schätzen, so eine große Persönlichkeit besessen zu haben, die so viel Vergeben und Mitgefühl besaß”, sagt Jamie Alexander.

In Kapstadt würdigte Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu bei einem Gedenkgottesdienst Mandela als “Friedensstifter”. Mandela habe einer geteilten Nation gelehrt zusammenzukommen, sagte der ehemalige anglikanische Erzbischof von Kapstadt.

Staatspräsident Jacob Zuma erklärte, Mandela habe große Opfer gebracht und vieles ertragen, damit sein Volk in Freiheit leben konnte. “Unsere Nation hat seinen größten Sohn verloren, unser Volk ein Vater”, sagte Zuma. Durch seinen unermüdlichen Kampf für die Freiheit habe er sich den Respekt der Welt verdient, durch seine Bescheidenheit, sein Mitgefühl und seine Menschlichkeit ihre Zuneigung.

Mandela soll in seinem Heimatort Qunu im Südosten Südafrikas beigesetzt werden. Bis zur Beisetzung hat Präsident Zuma Trauerbeflaggung und Staatstrauer angeordnet.

Weiterführende Links

Erklärung von Staatspräsident Jacob Zuma im Wortlaut (englisch)

Nachruf des Afrikanischen Nationalkongress (ANC) (englisch)