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"Dirty Wars" berichtet über Schattenkriege

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"Dirty Wars" berichtet über Schattenkriege

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“Dirty Wars” – “Schmutzige Kriege” ist ein Dokumentarfilm, der sich mit den Schattenkriegen gegen den Terror beschäftigt. Was mit einem Beitrag über eine nächtliche Razzia in Afghanistan beginnt, wird bald zu einer globalen, investigativen Recherche.

Im Mittelpunkt steht Reporter Jeremy Scahill. “Wir haben am Ende unseres Films mehrere Fragen gestellt. Fragen, die wir vor langer Zeit hätten stellen sollen. Besonders jetzt, 12 Jahre nach dem 11. September. Wie weit sind wir bereit zu gehen, um die Grundrechte oder die Freiheit für unsere Sicherheit aufzugeben? Wie sieht die Beziehung zwischen einer sicheren Gesellschaft und einer freien Gesellschaft aus? Wir befinden uns in einer Krise: Obama, der Präsident der Vereinigten Staaten, der den Nobelpreis gewonnen hat und ein Jurist für Verfassungsfragen ist, hat einige der schlimmsten Anti-Terrormaßnahmen von Bush und Cheney legalisiert.”

“Dirty Wars” wurde in diesem Jahr beim Sundance Film Festival ausgezeichnet.

Die Erfahrungen des Films haben den 39-Jahre alten Kriegsreporter geprägt. “Ich glaube nicht an Objektivität. Ich denke, dass ist ein falsches Konzept und es wird den Journalisten aufgezwungen. Ich wollte die Menschen in den Arbeitsprozess eines Journalisten einbeziehen und ich wollte auch wissen, wie sich das auf die Menschen auswirkt, die mitmachen.”

“Dirty Wars” läuft bereits in den deutschsprachigen Kinos.