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US-Arbeitslose: Immer näher an der roten Linie der Fed

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US-Arbeitslose: Immer näher an der roten Linie der Fed

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Damit hatte kaum jemand gerechnet: Die Arbeitslosigkeit in den USA ist im November
so tief gefallen wie seit fünf Jahren nicht. Die Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft stieg seit Oktober um 203.000 Stellen. Die Quote sank im vergangenen Monat auf 7,0 Prozent, so das Arbeitsministerium. Im Oktober waren es noch 7,3 Prozent gewesen.

Mehr als 200.000 neue Jobs – das ist eine politische Zahl. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihre extrem lockere Geldpolitik an den Arbeitsmarkt geknüpft. Charles Evans, Präsident der Fed von Chicago und Mitglied im Offenmarktausschuss: Ein gesunder Arbeitsmarkt sei für ihn gleichbedeutend mit einem Plus von 200 000 Stellen pro Monat.

Noch-Fed-Chef Ben Bernankes Leitlinie: Die Arbeitslosenrate in den Vereinigten Staaten müsse unter 6,5% sinken, bevor die Leitzinsen wieder steigen können.

Die neusten Zahlen dürften Spekulationen über einen Kurswechsel der US-Notenbank antreiben.

su mit Reuters, dpa