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Ukraine: Demonstranten bekommen Unterstützung von EU

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Ukraine: Demonstranten bekommen Unterstützung von EU

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Die ukrainische Opposition bereitet sich auf neue Massenproteste vor. Auch an diesem Samstag forderten erneut etwa zehntausend Demonstranten den Rücktritt der Regierung in Kiew. Aufgeheizt wurde die Stimmung durch Gerüchte über Verhandungen für ein enges Partnerschaftsabkommen zwischen Russland und der Ukraine.

Europäische Politiker wie der deutsche Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament Elmar Brok und der polnische Politiker Jerzy Buzek mischten sich unter die Demonstranten. Der frühere Präsident des EU-Parlaments hoffte, “wir versuchen durch unsere Anwesenheit, alle weiteren brutalen Angriffe auf friedliche Demonstranten zu verhindern.”

Vor einer Woche hatte die ukrainische Polizei Dutzende Journalisten angegriffen, unter ihnen auch einen Euronews-Kameramann. Die Demonstranten gehen seit Wochen für eine Annäherung ihres Landes an die EU auf die Straße.

Die Einschützung von euronews-Korrespondent Sergio Cantone in Kiew:
“Die neue Demonstration ist die Antwort der Maidan-Bewegung und einer Gruppe von Abgeordneten, die die Aktivisten unterstützt, auf ein Gerücht über ein mögliches Abkommen zwischen den Präsidenten Putin und Janukowitsch, durch welches die Ukraine der von Russland geführten Zollunion ein Stück näher kommen würde.”