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Europäischer Filmpreis 2013

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Europäischer Filmpreis 2013

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Italienische Kinokunst setzte sich durch bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises in Berlin. Gleich vier Trophäen holte Paolo Sorrentinos Gesellschaftsporträt “La Grande Bellezza – Die große Schönheit”, darunter den Hauptpreis für den besten europäischen Film 2013.

Das zwei Stunden und 20 Minuten lange Werk erzählt von einem die schönen Künste, die Philosophie und die Frauen liebenden Lebemann in Rom, der sein ausschweifendes Leben Revue passieren und sich durch Italiens Hauptstadt treiben lässt.

Der poetische Streifen ist eine Hommage an Rom und gleichzeitig das berührende Porträt eines älteren Mannes. Toni Servillo erhielt dafür den zweiten Europäischen Filmpreis seiner Karriere als bester Schauspieler. Den ersten bekam er 2008 für seine Rolle in “Il Divo”, ebenfalls von Paolo Sorrentino.

Toni Servillo: “Ich bin überglücklich. Ich hätte nie mit diesem renommierten Preis gerechnet. Noch weniger, dass ich ihn zwei Mal gewinnen würde, mit Paolo Sorrentino.”

Den Preis für ihr Lebenswerk erhielt die französische Filmdiva Catherine Deneuve, überreicht vom deutschen Filmemacher und Präsidenten der Europäischen Filmakademie Wim Wenders.

Deneuve gilt mit über einhundert Filmen als eine der berühmtesten französischen Schauspielerinnen weltweit.

Applaus gab es auch für den spanischen Regisseur Pedro Almodóvar, der für seinen Beitrag zum Weltkino mit einem Sonderpreis geehrt wurde.

Mit dem Trostpflaster “bester Debütfilm” musste sich der deutsche Filmemacher Jan Ole begnügen für seine viel gelobte Tragikomödie “Oh Boy”.