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Zentralafrikanische Republik: Zwei französische Soldaten getötet

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Zentralafrikanische Republik: Zwei französische Soldaten getötet

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Bei Gefechten in der Zentralfrikanischen Republik sind zwei französische Soldaten ums Leben gekommen. Es sind die ersten Verluste seit Beginn der französischen Mission in der ehemaligen Kolonie.

Frankreich hat insgesamt 1600 Soldaten und Luftunterstützung entsandt, um die Gewalt zwischen Christen und Muslimen einzudämmen und die ehemaligen Rebellen zu entwaffnen.

Die Séléka-Rebellen, darunter viele Muslime aus angrenzenden Staaten wie dem Tschad oder Sudan, hatten die Zentralafrikanische Republik nach einem Umsturz im März unter ihre Kontrolle gebracht. Ihnen wird vorgeworfen, für schwere Übergriffe auf die Bevölkerung verantwortlich zu sein.

Immer wieder kommt es nun zu Vergeltungsaktionen der christlichen Mehrheit, wie hier bei diesem Angriff auf eine Moschee. Seit Beginn der Mission kamen bei den Unruhen mehr als 465 Menschen ums Leben.

Frankreichs Präsident François Hollande will der Hauptstand Bangui am Dienstag einen Besuch abstatten. Im Gepäck hat er eine Zusage des US-Präsidenten Barack Obama für Unterstützung bei der Mission.