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Slowenien spendiert seinen Banken frisches Kapital

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Slowenien spendiert seinen Banken frisches Kapital

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Die angeschlagenen Banken des Eurolandes Slowenien brauchen knapp 4,8 Milliarden Euro zusätzliches Kapital. Das habe der von der EU verlangte Stresstest für die acht größten
Geldhäuser ergeben, so Zentralbankgouverneur Bostjan Jazbec. Die drei größten Banken – NLB, NKBM und Abanka Vipa – erhalten vom Eigentümer Staat rund drei Milliarden Euro frisches Kapital, kündigte Finanzminister Uros Cufer an. Die anderen fünf Institute sollen bis Mitte kommenden Jahres rekapitalisiert werden. Faule Kredite sollen zu einer neu gegründeten Bad Bank verschoben werden, sobald die EU-Kommission Grünes Licht gegeben habe. Alle Spekulationen über eventuelle ausländische Hilfen seien haltlos, warnten die beiden.

Die Banken des kleinen Balkanlandes haben faule Kredite in Höhe von acht Milliarden Euro in ihren Büchern stehen, fast ein Viertel der Wirtschaftsleistung des Zwei-Millionen-Volkes.

su mit Reuters