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Amerikaner Levinson soll im Iran doch für CIA spioniert haben

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Amerikaner Levinson soll im Iran doch für CIA spioniert haben

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Der vor sechs Jahren im Iran verschwundene Amerikaner Robert Levinson hat offenbar doch für den US-Auslandsgeheimdienst CIA gearbeitet. Das berichten die Nachrichtenagentur “Associated Press” und die “Washington Post”. Offiziell war Levinson 2007 im Auftrag eines britischen Tabakkonzerns zu einer Geschäftsreise in den Iran aufgebrochen.

Den Berichten zufolge war der frühere FBI-Agent seit 2006 freier Mitarbeiter der CIA. Kurz vor seiner Abreise habe er mit einer CIA-Mitarbeiterin darüber verhandelt, ob sein früherer Vertrag mit dem Geheimdienst neu verhandelt werden könne und dieser die Reisekosten übernehmen würde. Die CIA-Mitarbeiterin sowie zwei ihrer Kollegen seien daraufhin aus dem Dienst entfernt worden, weil sie nicht über Auslandseinsätze hätten entscheiden dürfen, hiess es. Der Familie Levinsons sollen 2,5 Millionen Dollar gezahlt worden sein, um ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.

Der Iran wies stets zurück, etwas über den Fall zu wissen. Der frühere Präsident des Landes, Mahmud Ahmadinedschad, sagte, Rückfragen beim iranischen Geheimdienst hätten kein Ergebnis gebracht. US-Medien berichteten kürzlich , das Weiße Haus habe den neuen Präsidenten Hassan Rohani Ende November erneut um Hilfe im Fall Levinson gebeten.