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Ukraine: Regierung und Opposition wagen den Dialog

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Ukraine: Regierung und Opposition wagen den Dialog

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In der Ukraine haben sich die Regierung, die Opposition und weitere Gruppen zu Gesprächen an den runden Tisch gesetzt.

Unter Vermittlung dreier ehemaliger Präsidenten und mehrerer Kirchenvertreter verschiedener Konfessionen, einigten sich beide Seiten auf einen Gewaltverzicht und weitgehende Amenstien für inhaftierte Demonstranten.

Unterdessen rief die inhaftierte ehemalige Ministerpräsidentin Julija Timoschenko die Opposition über ihre Tochter dazu auf, am kommenden Sonntag zahlreich zu einer geplanten Großkundgebung zu erscheinen: “Wir haben bis jetzt friedlich und legitim demonstriert. Also können wir das auch weiter tun, in noch größerer Zahl, damit sich die Chancen auf einen friedlichen und legitimen Sieg erhöhen.”

Die Vermittlungsgespräche sind ein Erfolg für den ehemaligen Präsidenten Leonid Krawtschuk, der sie initiiert hatte.

Noch gestern hatte die Opposition einen Dialog mit der Regierung rundweg abgelehnt, entschied sich nach einer Befragung von Demonstranten auf dem Maidan am Freitag dann aber doch dafür.

Beide Seiten wollen die Gespräche am kommenden Dienstag fortsetzen.