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Web-Konferenz in Paris: Start-ups im Nahen Osten boomen

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Web-Konferenz in Paris: Start-ups im Nahen Osten boomen

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Die zehnte Auflage der Web-Konferenz in Paris brachte eine Rekordzahl von Unternehmern aus der ganzen Welt zusammen. Im Nahen Osten verändern Technik-Start-ups die Art und Weise, wie Menschen Geschäfte machen.

Hala Fadel ist die Vorsitzende des “MIT Enterprise Forum” der pan-arabischen Region:
“Die Start-up-Landschaft im Nahen Osten boomt. Es gibt jedes Jahr mehr als 5000 Unternehmen, die beim “MIT Business Plan Start-up”- Wettbewerb mitmachen, 50 Prozent davon sind Frauen.”

Doch laut dem Gründer des Online-Musikdienstes “Anghami” Elie Habib gibt es immer noch Hürden zu überwinden:
“In einigen Bereichen gibt es immer noch Probleme: E-Commerce und die Akzeptanz von Kreditkarten funktionieren noch nicht so, wie wir es uns wünschen, denn die Menschen vertrauen dieser Zahlungsmethode nicht so sehr, wie es die Kunden in Europa oder den USA tun.”

Den Nahen Osten verbinden viele Menschen mit Konflikten. Viele junge Unternehmen sehen in diesem scheinbaren Nachteil aber auch positive Aspekte. Hind Hobeika, die Gründerin von “Instabeat”, meint:

“Der größte Vorteil von Start-ups im Nahen Osten sind die Menschen. Wir haben viel durchgemacht, wie jedermann weiß, wir haben Kriege erlebt und kämpfen mit Instabilität und Stromausfall von 24 Stunden. Das hat uns wirklich kreativ werden lassen, wie sehen über den Tellerrand hinaus. Wir sind auf solche Situationen vorbereitet, sie bereiten uns keine Schwierigkeiten.”