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Zypern-Gespräche in Athen: Nichts als guter Wille

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Zypern-Gespräche in Athen: Nichts als guter Wille

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Der türkische Außenminister Ahmed Davatoglou ist heute in Athen mit seinem Amtskollegen Evangelos Venizelos zu Gesprächen über Zypern zusammengekommen.

Auch mit Energiefragen, der illegalen Migration und dem Tourismus befassten sich die Minister. Die großen offenen Fragen blieben aber wieder einmal die zu der geteilten Insel, wo sich wenig Konkretes ergab:

“Die Türkei und Griechenland haben jeden Schritt hin zu einem Friedensabkommen für Zypern unterstützt. Wir wünschen uns Frieden im gesamten Nahen Osten, und der hängt auch vom Frieden in Zypern ab”, so der türkische Außenminister Davotoglou.

“Es ist sehr wichtig, dass jede vorgeschlagene Lösung von den Zyprern selbst in einem Referendum ratifiziert wird”, sagte der Außenminister Griechenlands, Venizelos.

Unklar blieb auch, ob eine islamische Minderheit im Norden Griechenlands als Bürger der Türkei angesehen werden.

euronews-Reporter Stamatis Giannisis: “Trotz des Guten Willens der am Rande des Treffens sichtbar war, macht der Ausgang deutlich, dass die Positionen zu Zypern noch immer weit auseinander liegen. Um diesen Graben zu überwinden, werden vermutlich noch viele Gesprächsrunden notwendig sein.”