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Wintereinbruch verschärft die Not im Nahen Osten

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Wintereinbruch verschärft die Not im Nahen Osten

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Heftige Schneefälle, eisige Temperaturen und das Wetter soll so bleiben: Wintereinbruch im Nahen Osten, vor allem in Syrien und im Libanon. Die Region ist darauf kaum vorbereitet. Doch für Studenten in Damaskus ist der Schnee auch ein Zeichen der Hoffnung. Eine junge Frau sagt:

“Ich bin glücklich heute. Ich hoffe, der Schnee bringt etwas Glück zurück nach Syrien, das fehlt uns schon so lange hier. Syrien hat so viel Leiden erlebt. Ich hoffe, der Schnee kann die Schmerzen der Menschen lindern.”

Doch obwohl die Trümmer der syrischen Stadt Homs jetzt unter einer weißen Schneedecke versunken sind, der Krieg geht weiter. Und auch in einem Flüchtlingslager im Libanon sind es nur die Kinder, die sich über die weiße Pracht freuen. Eine Frau, die mit ihren Kindern aus Syrien geflüchtet ist, sagt:

“Ich habe keine Decken für meine Kinder, ich habe neun und keines von ihnen ist arbeitsfähig. Ich nehme Schnee, um sie zu waschen und ihnen zu trinken zu geben. Wie kann ich tun in diesem Krieg, der uns getroffen hat. Schauen Sie sich um, wir haben kein richtiges Zelt, wir brauchen Zelte, Essen für die Kinder. Wie können sie bei diesem Wetter überleben?”

Schnelle Hilfe wird benötigt, doch der Kälteeinbruch gefährdet auch die Versorgung der Flüchtlinge.