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Champions League: Harte Brocken für deutsche Mannschaften

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Champions League: Harte Brocken für deutsche Mannschaften

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Die Gruppenphase ist beendet, im neuen Jahr heißt es in der Champions League: Siegen oder fliegen. Das Achtelfinale wird im bekannten Europapokal-Modus mit Hin-und Rückspiel ausgetragen, der Bessere zieht in die Runde der letzten Acht ein. Die euronews-Sportreporter David Martin und Gleb Shatunovsky analysieren die Paarungen:

Das Duell zwischen Titelverteidiger Bayern München und dem FC Arsenal ist eines der attraktivsten des Achtelfinals. Die beiden Mannschaften standen sich bereits in der vergangenen Saison gegenüber, der deutsche Meister kam damals weiter. Beide Vereine stehen in ihren Ligen derzeit auf dem ersten Tabellenplatz.

Manchester City und der FC Barcelona bestreiten das zweite große Duell. Messi, Neymar und die anderen Barca-Stars werden ihr Bestes geben müssen, um die von Manuel Pellegrini trainierten Engländer auszuschalten. Immerhin verfügt City über hochklassige Akteure wie Aguero, Silva, Negredo oder Jesus Navas Touré.

Leichter dürfte es hingegen Real Madrid haben. Die Mannschaft von Carlo Ancelotti trifft auf den FC Schalke 04, der so etwas wie der Wunschgegner war. Die Königlichen sind in der Favoritenrolle, allerdings hatte Real in der Vergangenheit oft Probleme mit deutschen Mannschaften – diesen Faktor sollte man nicht außer Acht lassen.

Atletico Madrid war eines der besten Teams in der Gruppenphase. Die Spanier treffen auf den AC Mailand, den einzigen italienischen Vertreter. Atletico absolviert bislang eine starke Spielzeit, der Star heißt Diego Costa. Milan hingegen befindet sich in einer Übergangsphase, doch natürlich sind Spieler wie Balotelli, Robinho oder Kaka zu beachten.

Zenit St. Petersburg ist gewissermaßen noch in der Findungsphase und hatte in der bisherigen Saison so seine Probleme. Im Achtelfinale wartet Borussia Dortmund. Der Vorjahresfinalist steckt selbst in der Krise. Fast die Hälfte der Mannschaft ist verletzt, also wird es darauf ankommen, wer bis Februar zuerst seine Krise überwunden hat.

Manchester United trifft auf Olympiakos Piräus – beide Mannschaften können mit der Auslosung zufrieden sein. Manchester ist unter Trainer David Moyes noch nicht dort, wo man während der Ferguson-Ära war. Olympiakos, das in der griechischen Liga souveräner Spitzenreiter ist und von Javier Saviola angeführt wird, ist gegen United sicher nicht ganz chancenlos.

Ähnlich ist die Ausgangslage vor dem Duell zwischen Chelsea und Galatasaray. Der englische Club hat zuletzt nicht gerade geglänzt, die Türken hingegen haben ihre Stärke erst kürzlich unter Beweis gestellt, als sie Juventus Turin ausschalteten.

Paris St. Germain war mit Losglück gesegnet und ist den Schwergewichten erst einmal aus dem Weg gegangen. Die Franzosen treffen auf Bayer Leverkusen, eine Mannschaft, die sich viele Teams als Gegner gewünscht hatten. Die Deutschen sind Außenseiter, aber als Tabellenzweiter der Bundesliga sicherlich ein Außenseiter mit großem Potential.

Die Hinspiele werden jeweils Ende Februar ausgetragen.