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"Nichts Persönliches": Bachelet gewinnt Präsidentschaftswahl in Chile

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"Nichts Persönliches": Bachelet gewinnt Präsidentschaftswahl in Chile

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Michelle Bachelet hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Chile gewonnen. Die Sozialistin kam auf rund 62 Prozent der Stimmen. Sie war bereits zwischen 2006 und 2010 Staatschefin in Chile. Nun wird sie ab März 2014 für vier Jahre erneut Präsidentin des Landes sein.

Bachelet: “Der Sieg ist nichts Persönliches, es ist ein kollektiver Traum, der gewonnen hat. Es sind eure Stimmen, die wir in ganz Chile gehört haben, die gewonnen haben. Es sind die Stimmen derer, die seit Jahren auf die Straße gehen und ihre Forderungen mutig ausdrücken und die einen Weg für unser Land vorgezeichnet haben.”

Bachelets konservative Konkurrentin Evelyn Matthei erreichte rund 38 Prozent. Sie räumte ihre Niederlage ein, gratulierte der Gewinnerin und wünschte ihr viel Erfolg.

Insgesamt waren fast 14 Millionen Menschen zur Stichwahl an diesem Sonntag aufgerufen, weniger als die Hälfte ging an die Urnen. Bachelet bekräftigte derweil, eine Steuer- und Bildungsreform anzustoßen. Auch die Verfassung wolle sie reformieren. Bachelet wird Nachfolgerin des konservativen Staatschefs Sebastián Piñera.