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Tammam Azzam kämpft mit Kunst gegen Krieg

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Tammam Azzam kämpft mit Kunst gegen Krieg

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Weltberühmte Gemälde von Meistern wie Matisse, Gauguin oder Goya vermischt der syrische Künstler Tammam Azzam mit Bildern von seiner zerstörten Heimat.
Für großes Aufsehen sorgte sein Werk “Freedom Graffiti”, die Projektion von Klimts “Kuss” auf eine zerbombte Wand in Damaskus. Seine Bilder sollen wachrütteln, sagt der Künstler.

Tammam Azzam: “Es geht um den schmalen Grad zwischen Tragödie und Komödie und wie man ihn künstlerisch darstellt. In diesem Fall geht es um die Hoffnung, dass die Menschen mit Liebe gegen Krieg kämpfen. Ich habe dieses Bild ausgewählt, weil es sehr berühmt ist. Das ist ein künstlerischer Trick, um Aufmerksamkeit zu erlangen.”

Der aus Damaskus stammende Künstler emigrierte 2011 mit Frau und Tochter nach Dubai. Seine Kunst thematisiert sie politischen und sozialen Auswirkungen des Bürgerkriegs in Syrien.

Tammam Azzam: “Ich glaube nicht, dass Kunst derzeit irgendeine Bedeutung für die Menschen dort hat, der Tod beherrscht ihr ganzes Leben. Ich bin Künstler, kein Soldat, und das ist meine Art zu kämpfen.”

Die Ausstellung ist bis Ende Januar in der Ayyam Gallery in London zu sehen.