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Weihnachtliches Kräftemessen: Amazon-Mitarbeiter streiken

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Weihnachtliches Kräftemessen: Amazon-Mitarbeiter streiken

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In Deutschland will die Gewerkschaft Ver.di mitten im Vorweihnachtsgeschäft den Druck auf Amazon weiter erhöhen. Erstmals streiken rund 1800 Beschäftigte des Versandriesen an drei Standorten gleichzeitig. Sie fordern höhere Löhne und Tarifverträge, wie sie im Einzel- und Versandhandel üblich sind.

Die Ver.di Vertreterin Mechtild Middek erklärte: “Wir wollen ja auch der Bevölkerung deutlich machen, was wir fordern, für was wir stehen und dann werden wir entscheiden, ob es noch weitergeht. Also es wird vielleicht ein Weihnachtspaket später kommen, aber ich glaube nicht, dass es keine Geschenke zu Weihnachten gibt.”

Eine Sprecherin des US-Unternehmens versichert den Kunden, dass die bestellten Weihnachtsgeschenke trotzdem rechtzeitig zugestellt werden. Deutschland ist der größte Markt für Amazon hinter den USA. Derzeit werden Schätzungen zufolge allein in Deutschland mehr als zwei Millionen Pakete täglich verschickt.

Ver.di gibt sich entschlossen und kündigte an, man werde einen langen Atem haben. Am größten Standort im hessischen Bad Hersfeld wird der Ausstand bis einschließlich Mittwoch weitergehen, in Leipzig soll bis Dienstschluss am Freitag gestreikt werden.