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Bitcoin-Vermögen - wie gewonnen, so zerronnen

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Bitcoin-Vermögen - wie gewonnen, so zerronnen

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Sich mit virtuellem Geld reich- und dann wieder arm rechnen – das ist für die Mehrheit der Deutschen offenbar zu viel Stress.
Bitcoin? Vier von zehn Befragten können sich zwar vorstellen, damit zu bezahlen. Aber annehmen würden zwei Drittel das künstliche Geld nicht.

In China hatte die Regierung vor etwa zwei Wochen Finanzinstituten den Handel mit Bitcoins untersagt. Nun sollen auch
Serviceanbieter, die Zahlungen abwickeln, angewiesen worden sein, die
Finger davon zu lassen.

Vor allem das Interesse in China soll die Internet-Währung in den vergangenen 12 Monaten auf fast den 100fachen Wert getrieben haben. Innerhalb weniger Tage fiel der Bitcoin dann auch wieder auf gut die Hälfte – rund 550 Dollar.

Auch Europas Bankenaufsicht hatte vor Bitcoins gewarnt, Dänemark arbeitet an Regeln, in Norwegen werden Bitcoins künftig mit Vermögenssteuern belegt.

Mehr als die Hälfte der befragten Deutschen hatten keinen Schimmer, ob das Geld mal mehr wert wird oder weniger. Aber vier von zehn hatten Angst vor der Option Null: Eine virtuelle Geldbörse kann man nicht mal festhalten.

So leerten Hacker Ende September laut FOCUS-Online spurlos die digitale Geldbörse eines Schweizer Studenten. Heute wären die 9.222 virtuellen Münzen mehr als drei Millionen Euro wert, zu Spitzenzeiten 7,7 Millionen.

su mit Reuters