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Opernarien und südafrikanische Lieder von Pumeza Matshikiza


Kultur

Opernarien und südafrikanische Lieder von Pumeza Matshikiza

Die Sopranistin Pumeza Matshikiza hat einen langen Weg hinter sich, von den Townships in Kapstadt auf die Opernbühnen Europas. Davon handelt das Debüt-Album der südafrikanischen Sängerin, die derzeit Ensemblemitglied der Stuttgarter Staatsoper ist.

Pumeza Matshikiza: “Das Album reflektiert die Reise, die ich zurückgelegt habe, von Südafrika nach Europa, vom Township in die Opernwelt. Mit meinem Produzenten beschloss ich, nicht nur klassische Arien, sondern auch und vor allem südafrikanische Lieder einzuspielen. Es war ein neues Projekt, wir haben neue Arrangements mit dem Aurora Orchester eingespielt.”

Pumeza Matshikiza erlebte als Kind das Ende der der Apartheid, eine für die 34-Jährige bis heute einscheidende Erfahrung.

Pumeza Matshikiza: “Selbst als kleines Kind wusste ich, dass diese Situation völlig verrückt war. Ich fühlte mich nicht in Sicherheit, etwas stimmte nicht, an der Art und Weise, wie wir lebten! Ich ging zur Homba Public Primary School zu Schule. Die Lehrer waren begeistert von Musik. Natürlich unter sehr schwierigen Bedingungen, aber sie förderten uns.”

Pumeza Matshikiza: “Das Album enthält auch Lieder, die während der Apartheid in Südafrika gesungen wurden oder von dieser Epoche handeln. Zum Beispiel den Song ‘They Are All Sitting in Prison’ oder ‘Tool Ababa’, ein wunderschönes Wiegenlied. Das Orchester verleiht der Musik eine wunderbare Frische.”

Eine neue, unverbrauchte Stimme, die unter anderem für das Festtagskonzert mit dem Bundespräsidenten im deutschen Fernsehen ausgewählt wurde.

Das mit Spannung erwartete Debütalbum wird im Frühjahr erscheinen.

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