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Südsudan: Bis zu 500 Tote bei Gewaltausbruch

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Südsudan: Bis zu 500 Tote bei Gewaltausbruch

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Die Straßen der südsudanesischen Hauptstadt Juba sind weitgehend leergefegt am Dienstag, nur Militärfahrzeuge sind unterwegs, es wird geschossen. Bei den Kämpfen rivalisierender Soldatengruppen in den vergangenen Tage könnten laut der UNO bis zu 500 Menschen ums Leben gekommen sein, mehr als 800 Verletzte soll es geben.

Die Armee hat mit Anhängern des ehemaligen Vize-Präsidenten Riek Machar zu tun, der im Juli von Staatschef Salva Kiir entlassen wurde und seither untergetaucht ist.

Wegen der Kämpfe flohen viele Bewohner Jubas in Lager der UNO. Michael Makuei Lueth, der Informationsminister des Landes, versuchte nun, sie zur Rückkehr zu bewegen.

“Als ihr hierher kamt, habt ihr Frieden gesucht. Nun wird nicht mehr gekämpft. Ihr alle könnt in eure Häuser zurückkehren.”

Unterdessen hieß es von der Regierung, es seien zehn Politiker festgenommen worden, die an dem gescheiterten Putschversuch vom Montag beteiligt gewesen sein sollen. Hinter dem geplanten Umsturz soll laut der Regierung Ex-Vize.Präsident Machar stecken.