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Zinsschritt der Fed löst Kursfeuerwerk aus

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Zinsschritt der Fed löst Kursfeuerwerk aus

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Die US-Notenbank Fed hat das Ende der Niedrigzins-Ära eingeleitet und damit an der Wall Street ein wahres Kursfeuerwerk ausgelöst. Der überraschende Schritt der Fed, das Volumen der monatlichen Anleihekäufe von 85 auf 75 Miliarden Dollar zu senken, bedeutet kurz vor dem Ausscheiden von Ben Bernanke das Ende des billigen Geldes.

Der Fed-Chef geht Ende Januar in den Ruhestand und übergibt den Chefsessel an Stellvertreterin Janet Yellen.
Seine spektakuläre Entscheidung begründete Bernanke damit, dass die US-Wirtschaft auf dem Weg der Besserung sei, aber vom Ende der Krise noch ein Stück weit entfernt.

Analysten meinen zwar, das sogenannte Tapering sei eher symbolisch, doch Bernanke erklärte, die Fed habe zu ihrer eigentlichen Aufgaben zurückgefunden, die darin bestünden, das Finanzsystem in Panik-Zeiten zu stabilisieren, was ihre gelungen sei.

Die Wall Street begrüßte Bernanke Entscheidung, die Geldschwämme einzudämmen – statt wie von manchen befürchtet, in Turbulenzen zu geraten. Der Dow Jones gewann 1,84% und erreichte zum Börsenschluss in New York genau wie der S&P 500 sogar einen neuen Rekord.

Die US-Notenbank Fed hat das Ende der Niedrigzinsära eingeleitet und damit an der Wall Street ein Kursfeuerwerk ausgelöst.