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Machtkampf im Südsudan weitet sich aus


Sudan

Machtkampf im Südsudan weitet sich aus

Der Machtkampf im Südsudan weitet sich aus. Die Armee hat offenbar die Kontrolle über die wichtige Stadt Bor im Osten des Landes an Rebellen verloren. Eine sudanesische Zeitung berichtet, Anhänger eines übergelaufenen Generals hätten dort zunächst die Kasernen angegriffen und gestern abend dann die ganze Stadt eingenommen.

In diesem Machtkampf steht auf der einen Seite Staatspräsident Salva Kiir, auf der anderen Riek Machar, bis zum Sommer noch sein Stellvertreter, dann entlassen. Beide gehören auch verschiedenen Volksgruppen an, die sich oft gegenseitig bekämpfen; für den
Präsidenten spielt das in diesem Konflikt aber keine Rolle: Das sei kein “tribal conflict”, sagt er, kein Stammeskonflikt.

Sein früherer Vize verlangt nun, die Armee solle den Präsidenten stürzen: In Gesprächen, sagt er, könne es nur noch um Kiirs Entmachtung gehen. Vertreter der Afrikanischen Union versuchen gerade, in den Auseinandersetzungen zu vermitteln.

Südsudan ist das jüngste Land der Erde: Gerade erst vor gut zwei Jahren hat es sich von Sudan abgespalten. Zwischen den beiden Ländern kommt es ebenfalls immer wieder zu Streitigkeiten.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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