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"Revolutionär": EU-Finanzminister einigen sich auf Bankenunion

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"Revolutionär": EU-Finanzminister einigen sich auf Bankenunion

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Die Staats- und Regierungschefs der EU können zufrieden sein mit ihren Finanzministern. Die nämlich haben jetzt fristgerecht das Großprojekt Bankenunion unter Dach und Fach gebracht. Merkel, Hollande und Co. brauchen das Thema beim heutigen Gipfel in Brüssel also nicht mehr im Detail zu besprechen.

EU-Finanzkommissar Michel Barnier zeigte sich zufrieden: “Wir führen revolutionäre Veränderungen im europäischen Finanzsektor ein, damit die Steuerzahler nicht länger die Rechnung zahlen müssen, wenn Banken einen Fehler machen oder in die Krise geraten. Wir beenden die Ära massiver Rettungspakete.”

Mit der Bankenunion sollen also Sparer besser geschützt und Steuerzahler bei Bankenpleiten geschont werden. Pleitebanken wiederum sollen geschlossen werden können. Im Kern der Bankenunion steht ein Topf, der über zehn Jahre mit Bankgeldern gefüllt wird. Über mögliche Bankenabwicklungen entscheidet ein neues Gremium.

Extras

Vorschlag der EU zur Bankenabwicklung
Seite der Kommission zur Bankenunion
Bundesfinanzministerium zur Bankenaufsicht
Tagesordnung des Finanzministertreffens (PDF)