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Weihnachtseinkäufe in der Eurokrise

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Weihnachtseinkäufe in der Eurokrise

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Der Lichterglanz des Champes Elysees täuscht. Auf auf dem Pariser Luxusboulevard spürt man die Eurokrise. Nach Berechnungen der Beratungsfirma Deloitte shoppt jeder Franzose vor Weihnachten für durchschnittlich 530 Euro.

“Weihnachten muss etwas besonderes sein, besonders für meinen Sohn. Natürlich müssen in Krisenzeiten die Menschen den Gürtel enger schnallen. Aber man lebt nur einmal und da muss man sich einmal im Jahr etwas gönnen”, meint eine Frau.

Verglichen mit dem Vorjahr geben die Franzosen 0,9 % weniger für Weihnachtsgeschenke aus.

“Dieses Jahr haben wir etwas vorausgeplant. Wir haben uns Zeit gelassen und mit etwas Planung ist es gelungen, die Kosten niedrig zu halten”, sagt ein junger Vater mit Kind auf dem Arm.

Gut ein Drittel aller Franzosen will erst im Schlussverkauf Anfang Januar die Weihnachtsgeschenke kaufen. Bei den unter 25-jährigen und Niedrigverdienern liegt der Anteil sogar noch höher.