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Arabische Liga stellt sich hinter Abbas

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Arabische Liga stellt sich hinter Abbas

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Die Arabische Liga hat den Palästinensern bei ihren Friedensverhandlungen mit Israel den Rücken gestärkt. Die arabischen Außenminister erteilten dem US-Vorschlag eine Absage, wonach Israel Soldaten an der Ostgrenze eines zukünftigen Palästinenserstaates stationieren könnte.

Das kurzfristige Treffen in Kairo war auf Antrag des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas einberufen worden. Denn auf palästinensischer Seite gibt es Befürchtungen, dass die USA dem jüdischen Staat neue Zugeständnisse auf Kosten der Palästnenser machen könnten.

Möglicher Hintergrund ist Washingtons Abrücken von der bisherigen harten Linie gegenüber dem Iran, die Israel jedoch befürwortet.

Unter amerikanischer Vermittlung hatten Palästinenser und Israelis im Sommer die Friedensverhandlungen wieder aufgenommen – diese waren zuvor drei Jahre lang auf Eis gelegt.

“Die wichtigsten palästinensischen Forderungen auf dem Treffen: bei den Verhandlungen größere Unterstützung zu bekommen und von den Staaten der Arabischen Liga mehr Einsatz für die Sache der Palästinenser zu fordern,” meint euronews-Korrespondent Mohammed Shaikhibrahim in Kairo.