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Südsudans Regierung entsendet Soldaten in Unruheregion


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Südsudans Regierung entsendet Soldaten in Unruheregion

Nach einer Woche voller Kämpfe im Südsudan scheint sich die Lage nicht zu beruhigen. Es wird befürchtet, dass der jüngste Staat der Welt in einen Bürgerkrieg abrutscht. Die südsudanesische Regierung entsandte Hunderte Soldaten, um die Region Jonglei wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen. Hunderte Menschen kamen in der jüngsten Gewaltwelle bisher ums Leben.

Mehr als 35.000 Menschen haben sich in den UN-Camps in Juba und Bor in Sicherheit gebracht.

UNMISS-Mitarbeiter Major Kevin Finlay Walls sagte, die Lage in Bor habe sich über die vergangenen 24 Stunden weiterentwickelt. Die Spannungen seien weiter gewachsen, angesichts derer zahlreiche Menschen aus ihren Heimatdörfern und Städten geflohen seien.

Die Afrikanische Union rief zu einer Waffenruhe über Weihnachten auf. Hintergrund der Unruhen im Südsudan sind Machtkämpfe zwischen dem Präsidenten des Landes und seinem ehemaligen Stellvertreter sowie Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen.

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