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Fünf Wochen nach der Katastrophe: Weihnachten in Tacloban

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Fünf Wochen nach der Katastrophe: Weihnachten in Tacloban

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Taifun Hayan machte aus Stadt Tacloban ein Symbol der Zerstörung und Trauer.

Jetzt, gut eineinhalb Monate später, wollen die Bewohner, hier im Osten der Philippinen, Zeichen der Hoffnung setzen.

Hilfsorganisationen versuchen gerade Kindern eine kleine weihnachtliche Freude zu bereiten. Viele von ihnen habe ihre Familien verloren.

“Die Katastophe hat sie verängstigt und verstört”, sagt Leoniza Morales von der Hilfsorganisation World Vision. “Wir wollen ihnen wieder ein wenig das Gefühl von Normalität vermitteln, und ihnen dabei helfen, ihre Gefühle zu verarbeiten. Zum Beispiel mit kreativen Aufgaben.”

Auch sonst ist Kreativität das, was am besten weiterhilft: Die Versorgungslage bleibt extrem schwierig. Ihre Existenzen versuchen die Menschen aus dem wieder aufzubauen, was sie bergen können. Und wer Glück hat, findet sogar ein wenig Weihnachtdekoration.

Zwar sagen viele in Tacloban, auf die Hilfsorganisationen sei mehr Verlass; aber auch das wenige, das die Regierung zu tun vermag, lässt Weihnachten hier für einige zu einem Fest der Freude werden.