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Greenpeace-Aktivisten auf dem Weg nach Hause

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Greenpeace-Aktivisten auf dem Weg nach Hause

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Die bisher in Russland festgehaltenen Angehörigen der Umweltschutzorganisation Greenpeace können ausreisen. Nach mehr als drei Monaten haben die Umweltschützer Ausreisevisa erhalten. Die russische Justiz hatte zuvor nach Amnestie die Verfahren gegen die 30 Aktivisten eingestellt. Diese kündigten aber an, dass der Protest gegen die Zerstörung der Arktis trotzdem fortgesetzt werde.

Man könne jetzt nach Hause, sagte Aktivist Mannes Ubels, aber der Protest sei nicht zu Ende. Man sei nach Russland gekommen, um auf die Vorgänge in der Arktis aufmerksam zu machen, und das werde man fortsetzen, nur mit anderen Mitteln.

Insgesamt 30 Besatzungsmitglieder des Greenpeace-Schiffs “Arctic Sunrise” hatten im September in der Arktis an einer russischen Ölplattform des Staatskonzerns Gazprom gegen Umweltzerstörung in der Region protestiert. Sie waren festgenommen und wegen Rowdytums angeklagt worden. Erst im November hatten sie nach wochenlanger Haft das Gefängnis gegen Kaution verlassen können. Bei einer Verurteilung hätten ihnen bis zu sieben Jahre Haft in einem Straflager gedroht.