Eilmeldung

Eilmeldung

Shinzo Abe besucht Soldatenschrein - China und Korea protestieren

Sie lesen gerade:

Shinzo Abe besucht Soldatenschrein - China und Korea protestieren

Schriftgrösse Aa Aa

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hat den Yasukuni-Schrein besucht und damit heftige Reaktionen in China und Korea ausgelöst. Chinas Außenministerium sprach in einer Stellungnahme von einem “inakzeptablen Vorgang”.

Das Heiligtum, zu deutsch “Schrein des friedlichen Landes”, im Zentrum von Tokio erinnert an 2,4 Millionen Japaner, die seit 1853 im Dienste der kaiserlichen Streitkräfte in militärischen Auseinandersetzungen ihr Leben ließen. Darunter befinden sich auch 14 verurteilte Kriegsverbrecher. Für viele Japaner ist der Schrein ein unpolitischer Ort, um der Gefallenen zu gedenken.

China und Südkorea hingegen nehmen seit geraumer Zeit erheblichen Anstoß an der Stätte. Die beiden Länder waren einst von Nippon besetzt. Sie werfen Japan vor, die Vergangenheit nicht angemessen aufzuarbeiten und die Gefühle der asiatischen Nachbarn zu verletzen.