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USA und Kanada weiter im Griff des Eissturms

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USA und Kanada weiter im Griff des Eissturms

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Mehr als eine halbe Million Haushalte leiden im Nordosten der USA und im Südwesten Kanadas weiter unter den Folgen eines der schwersten Winterstürme seit mehreren Jahren. Sie sind weiter ohne Strom und obwohl Elektriker rund um die Uhr daran arbeiten, die Stromversorgung wiederherzustellen, kann es noch bis kommenden Samstag dauern, bis alle Schäden behoben sind.

Der Sturm hatte kurz vor Weihnachten heftigen Schneefall gebracht, Eisregen und Sturm haben Strommasten umgeworfen und Leitungen beschädigt. Es sei sehr hart, sagt eine Betroffene, sie hätte eine Weihnachtsparty geplant, aber absagen müssen, da der Generator nicht einsatzbereit war. Sie versuche außerdem noch immer, Kerosin für ihre Heizgeräte zu kaufen.

Aufgrund der klirrenden Kälte weichen viele Betroffene auf Generatoren zur Stromerzeugung aus, um elektrische Heizgeräte benutzen zu können. Das bringt jedoch ebenfalls Probleme mit sich. Mindestens 27 Menschen starben mittlerweile an Vergiftungen, da sie die mit Benzin betriebenen Generatoren in ihren Häusern benutzen hatten.