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Tödliche Lawinenunglücke in den Alpen

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Tödliche Lawinenunglücke in den Alpen

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In den Alpen haben sich in den vergangenen Tagen mehrere tödliche Unfälle ereignet. In der italienischen Region Piemont wurde ein Snowboarder von einer Lawine verschüttet. Er konnte vor Ort wiederbelebt werden, verstarb aber im Krankenhaus. Der 24-Jährige war auf einer gesperrten Piste unterwegs. Medienberichten zufolge könnten seine Brüder die Lawine ausgelöst haben.

In den französischen Alpen kam ein Bergführer ebenfalls durch einen Lawinenabgang ums Leben. Er wollte gemeinsam mit seinem Sohn einen Gipfel des Skigebiets Trois Vallées erreichen. Archivbilder des französischen Fernsehens zeigen den inzwischen 50-Jährigen bei einer Skitour mit einem Schäferhund.

Ein Skiläufer bei Sankt Moritz in der Schweiz wurde von einer Lawine rund 1.000 Meter in die Tiefe gerissen. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Sein Begleiter entkam der Lawine unverletzt. Nach heftigem Schnellfall in den vergangenen Tagen und bei relativ mildem Wetter besteht in weiten Teilen der Alpen erhöhte Lawinengefahr.