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Vermittlungsversuche im Südsudan bisher erfolglos

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Vermittlungsversuche im Südsudan bisher erfolglos

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Die Versuche Kenias und Äthiopiens, im südsudanesischen Konflikt zu vermitteln, werden fortgesetzt. Eine Lösung ist nach ersten Gesprächen mit Präsident Salva Kiir jedoch nicht in Sicht. Kiirs Rivale, der im Juli als dessen Stellvertreter geschasste Riek Machar, nahm an den Verhandlungen nicht teil.

Die Vereinten Nationen haben die Zahl der Blauhelmsoldaten mittlerweile auf elfeinhalbtausend erhöht. Die Aufstockung des Kontingents sei überfällig, sagte die UN-Beauftragte, die Norwegerin Hilde Johnson. “Das Militär ist mit der Aufgabe überfordert, die Zivilisten in den Flüchtlingslagern zu beschützen. Es werden in der Hauptstadt Juba jetzt Tag und Nacht Patrouillengänge durchgeführt, um den Menschen ein geschützeres Umfeld zu bieten.”

Die Kämpfe im ölreichen Südsudan, in deren Zuge es nach UN-Angaben zu Menschenrechtsverletzungen durch alle beteiligten Parteien kommt, gehen auf den Konflikt zwischen zwei Volksgruppen zurück. Präsident Kiir ist ein Vertreter der Dinka, sein Widersacher Machar gehört den Nuer an.