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ETA-Häftlinge: "Wir haben Leid verursacht"

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ETA-Häftlinge: "Wir haben Leid verursacht"

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In Spanien haben erstmals inhaftierte ETA-Mitglieder das von der baskischen Separatistenorganisation verursachte Leid eingestanden. In einem Kommunique, veröffentlicht in der baskischen Zeitung “Gara”, schrieben die Gefangenen: “Wir räumen mit aller Ehrlichkeit ein, dass wir Leid und vielseitigen Schaden verursacht haben”. Die ETA-Häftlinge wollen nun erstmals gemeinsam mit dem Staatsapparat über die Rückkehr entlassener Aktivisten in die Gesellschaft sprechen.

Die spanische Justiz hatte nämlich in den vergangenen Wochen rund 50 ETA-Häftlinge nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte auf freien Fuß setzen müssen.

Opferverbände kritisierten die Freilassungen und hielten in verschiedenen Orten des spanischen Baskenlandes wie etwa in Mondragon, Elgoibar und Eibar Gedenkveranstaltungen ab, um an die Tausenden Opfer der ETA-Anschläge zu erinnern.