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"Spirale der Gewalt" im Libanon

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"Spirale der Gewalt" im Libanon

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In Beirut wird um den bei einem Bombenanschlag getöteten Oppositionspolitiker Mohammed Chatah getrauert. Der erneute Mord an einem Kritiker des Vormachtstrebens Syriens erschüttert den Libanon und ist international scharf verurteilt worden. Der sunnitische Politiker habe unermüdlich um Toleranz, Vielfalt und Mäßigung geworben, so UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zeigte sich zutiefst beunruhigt über die “Spirale der Gewalt” im Libanon.

Auch die Libanesen sind besorgt:

“Das Ziel dieses Anschlags ist mit Sicherheit, die religiösen Konflikte zu schüren. Denn schauen Sie sich ihr Vorgehen an, sie wählen heute ein schiitisches Viertel aus, morgen ein anders. Sie wollen den Hass schüren.”

“Sie wollen die Wirtschaft ruinieren und die Spannungen im Land steigern.”

Eine Autobombe hatte am Freitag den Wagen Chatahs in Stücke gerissen und insgesamt sieben Menschen getötet. Vertreter der Oppositionspartei beschuldigten die pro-syrische, schiitische Hisbollah-Bewegung. Die wiederum verurteilte den Terroranschlag.