Eilmeldung

Eilmeldung

Sorgen vor Olympia: Russland von Terroranschlag erschüttert

Sie lesen gerade:

Sorgen vor Olympia: Russland von Terroranschlag erschüttert

Schriftgrösse Aa Aa

Sechs Wochen vor den Olympischen Winterspielen ist Russland von einem Terroranschlag erschüttert worden. Bei der Explosion einer Bombe am Bahnhof von Wolgograd sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Mehr als 30 Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt.

Die Selbstmordattentäterin sprengte sich am Haupteingang in die Luft. Wegen der Neujahrsferien hielten sich besonders viele Reisende am Bahnhof auf. Viele warteten an einer Sicherheitsschleuse auf die Kontrolle ihres Gepäcks. Es ist der schwerste Anschlag seit drei Jahren.

Der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Wladimir
Markin, erklärte: “Die Explosion der Bombe hatte eine Sprengkraft von mindestens zehn Kilogramm TNT. Der Sprengsatz war mit Nägeln und Schrauben gefüllt. Er explodierte nahe der Metalldetektoren am Eingang des Bahnhofs.”

Unter den Opfern ist auch ein 29 Jahre alter Polizist, der die Terroristin angehalten hatte. Das frühere Stalingrad liegt rund 700 Kilometer nordöstlich von Sotchi. Dort finden im Februar die Olympischen Winterspiele statt. Damit steigt die Angst vor Anschlägen während der Wettkämpfe.

Erst am vergangenen Freitag wurden im Süden Russlands drei Menschen durch eine Autobombe getötet. Ende Oktober hatte eine Selbstmordattentäterin in einem Bus in Wolgograd mehrere Passagiere mit in den Tod gerissen.