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DR Kongo: Zusammenstöße zwischen Armee und Aufständischen

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DR Kongo: Zusammenstöße zwischen Armee und Aufständischen

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Im Kongo ist es zu weiteren Zusammenstößen zwischen Armee und Aufständischen gekommen. Betroffen war wieder die Hauptstadt Kinshasa, aber auch die Stadt Lubumbashi im Südosten.

In Kinshasa hat die Regierung nach eigenen Angaben aber wieder die Kontrolle über das staatliche Fernsehen, den Flughafen und einen Armeekomplex. Diese Einrichtungen waren von Aufständischen angegriffen worden.

Ein Regierungssprecher sagt, es seien so wenige Angreifer und so schlecht bewaffnet gewesen, dass sie wohl einfach nur Schrecken und Panik verbreiten wollten – jetzt vor den Feiern zum Jahreswechsel, die hierzulande so wichtig seien.

Vierzig der Angreifer wurden dem Sprecher zufolge getötet. Über mögliche eigene Verluste machte er keine Angaben.

Die Ereignisse in Kinshasa hätten alle überrascht, noch am frühen Morgen sei alles normal gewesen, sagt Francis Ntessani von der Hilfsorganisation Save the Children RDC. Die Lage sei angespannt, die Leute seien auf der Hut. In manchen Stadtvierteln würden sie sich wohl wieder hinauswagen, dabei aber wachsam bleiben.

Die Aufständischen folgen einem Priester, der sich selber Prophet nennt. Dieser Mann war 2006 zur Präsidentenwahl angetreten, aber ohne Erfolg. Präsident ist seit 2001 Joseph Kabila.