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Nach Skiunfall: Michael Schumachers Ärzte wagen keine Prognose

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Nach Skiunfall: Michael Schumachers Ärzte wagen keine Prognose

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Michael Schumacher schwebt nach seinem Skiunfall weiter in Lebensgefahr und liegt im künstlichen Koma. Das teilten die Ärzte am Universitätskrankenhaus im französischen Grenoble mit.

Der frühere Formel-1-Star war gestern im Skigebiet von Méribel in den französischen Alpen im Tiefschnee gestürzt und mit dem Kopf auf einen Stein geprallt. Er trug einen Helm, der aber nicht die ganze Wucht dieses Aufpralls abfing.

Man habe nach Schumachers Einlieferung einen Noteingriff vorgenommen, um Blutergüsse im Gehirn abzuleiten, erklärt der Gehirnchirurg Stephan Chabardes. Das sei erfolgreich verlaufen, aber dafür seien auf beiden Seiten neue Blutungen aufgetaucht.

Die Ärzte unternehmen alles, damit der Druck im Gehirn jetzt nicht weiter ansteigt und das Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt wird. Dazu wird Schumacher auch in Unterkühlung gehalten. Vorerst planen sie aber keinen weiteren Eingriff.

Zu Schumachers Aussichten wollen sie zur Zeit nichts sagen: Man sehe von Stunde zu Stunde, wie sich sein Zustand entwickele, und entscheide danach. Alles darüberhinaus lasse sich nicht absehen.