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Nach Schumacher-Unfall: Diskussion über Sicherheit auf Pisten

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Nach Schumacher-Unfall: Diskussion über Sicherheit auf Pisten

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Nach Michael Schumachers Unfall wird wieder viel über die Sicherheit auf den Skipisten geredet. Auch um Schutzhelme geht es: Schumacher trug einen Helm, und darum lebt er
überhaupt noch – auch wenn so ein Helm vieles dann doch nicht abfangen kann.

“Da kommt man ins Grübeln”, sagt eine Skifahrerin in Méribel, wo das Unglück passierte;
“ich habe die Unfallstelle gesehen: Das hätte genauso gut mir passieren können, Ihnen, überhaupt jedem. Man passt jetzt viel mehr auf. Das ist alles so schade.”

Schumacher war allerdings auch neben der Piste unterwegs – nur wenige Meter, aber in steinigem Gelände.

“Die Pisten sind markiert und gesichert”, sagt Olivier Simonin, der Leiter des Skigebiets; “das Risiko ist dort extrem gering. Im Tiefschnee aber muss man zusätzlich aufpassen: Und man muss wissen, dass sich die Bedingungen von einem Tag auf den anderen ändern können. In diesem Fall waren an dem Tag einige Zentimeter Schnee gefallen; das
hat vielleicht ein paar Hindernisse verdeckt, die am Tag zuvor noch sichtbar und ungefährlich waren.”

Andererseits war Schumacher ein guter und erfahrener Skifahrer. Auch das Skigebiet von
Méribel kannte er gut: Seit Jahren war er mit seiner Familie jeden Winter hier. Warum genau er hier am Sonntag so schwer verunglückte, bleibt der Öffentlichkeit damit unbekannt.