Eilmeldung

Eilmeldung

Not in der Zentralafrikanischen Republik immer größer

Sie lesen gerade:

Not in der Zentralafrikanischen Republik immer größer

Schriftgrösse Aa Aa

Die Vereinten Nationen schlagen Alarm. Nach Angaben der UN-Hungerhilfe verschlimmert sich die Not der Zivilbevölkerung in der Zentralafrikanischen Republik zusehends. Hunderttausende sind auf der Flucht, bis zu 1,3 Millionen Menschen müssten in den kommenden acht Monaten mit Nahrung versorgt werden, sagte die zuständige UN-Direktorin Denise Brown.

Erschwert werden Hilfslieferungen durch die prekäre Sicherheitslage und die anhaltenden Kämpfe christlicher und muslimischer Milizen – daran ändert auch die Präsenz der rund 1600 französischen Soldaten nichts. Regelmäßig berichten Beobachter vor Ort von Plünderungen, Brandschatzungen und Gräueltaten bewaffneter Gruppen.

Die Zentralafrikanische Republik verfügt zwar über große Vorkommen an Bodenschätzen wie Diamanten und Gold, dennoch lebt der Großteil der Bevölkerung in Armut. Im März dieses Jahres hatte sich Rebellenanführer Michel Djotodia an die Macht geputscht und zum Staatschef ernannt.