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Südsudan: Gesprächsbereitschaft, aber (noch) keine Waffenruhe

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Südsudan: Gesprächsbereitschaft, aber (noch) keine Waffenruhe

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Der südsudanesische Präsident Salva Kiir und sein Widersacher Riek Machar sind offenbar zu Friedensverhandlungen bereit. Nach Angaben des ostafrikanischen Staatenbundes IGAD kündigten die verfeindeten Politiker an, jeweils Delegationen in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba zu entsenden, wo über eine Lösung des Konflikts beraten werden soll.

Kiir, der seinem ehemaligen Stellvertreter einen Putschversuch unterstellt, erklärte allerdings bereits, keine Macht an Machar abtreten zu wollen. Letzterer wiederum lehnt ein direktes Gespräch mit seinem Rivalen ab und betonte zudem, eine Waffenruhe gebe es bislang nicht.

Die blutigen Auseinandersetzungen, die seit Mitte Dezember rund 1000 Tote forderten und Hundertausende in die Flucht trieben, gehen nicht nur auf den Machtkampf zwischen Kiir und Machar zurück, sondern auch auf Konflikte zwischen den Volksgruppen Dinka und Nuer.