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Anschlagswelle im Libanon reißt nicht ab

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Anschlagswelle im Libanon reißt nicht ab

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Im Süden Beiruts ist am Donnerstag erneut eine Autobombe explodiert.

Dabei starben mindestens fünf Menschen, mehr als 40 wurden verletzt.

Die Autobombe detonierte vor dem alten Sendezentrum des TV-Kanals Al-Manar, der als Sprachrohr der radikal-islamischen Hisbollah gilt – in etwa 200 Metern Entferung vom Hauptquartier der Organisation.

Der Stadtteil Harat Hreikund der libanesischen Hauptstadt ist dicht besiedelt und eine Hochburg der Hisbollah.

Am vergangenen Freitag war der sunnitische Politiker Mohammed Schattah im Zentrum von Beirut von einer Autobombe getötet worden.

Politiker aus dem sunnitischen Lager hatten die Hisbollah des Anschlags beschuldigt.

Seit der Eskalation in Syrien im März 2011 hat sich die Sicherheitslage im Libanon dramatisch verschlechtert.

Die Hisbollah hat Kämpfer in das Nachbarland entsandt, die an Seite der Truppen von Staatspräsident Assad kämpfen.