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Griechenland gerät in neue Schmiergeldaffäre

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Griechenland gerät in neue Schmiergeldaffäre

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Die Schmiergeldaffäre in Griechenland schlägt immer höhere Wellen. Der geständige griechische Spitzenbeamte Antonios Kantas zahlte sieben Millionen Euro an den griechischen Staat zurück. Zuvor gab er zu, seit 1989 rund 15 Millionen Euro Schmiergeld von internationalen Rüstungskonzernen entgegen genommen zu haben.

Die Schmiergeldliste des ehemaligen Mitarbeiters des griechischen Verteidigungsministeriums ist lang: Neben dem deutschen Panzerhersteller Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) und dem U-Boot-Ausrüster Atlas beschuldigte er auch den schwedischen Hersteller Saab und Dassault aus Frankreich sowie Konzerne aus Brasilien, Russland und den USA.

In Griechenland wurde unterdessen ein ehemaliger Repräsentant von Krauss-Maffei Wegmann verhaftet. Für die Lieferung von 170 Panzern des Typs “Leopard 2” soll der KMW-Mitarbeiter Kantas 1,7 Millionen Euro bezahlt haben.