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Nahost-Friedensgespräche: Palästinensischer Pessimismus


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Nahost-Friedensgespräche: Palästinensischer Pessimismus

Der US-Außenminister John Kerry ist nach Israel gereist, um die ins Stocken geratenen Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern wiederzubeleben. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu äußerte bei einem Treffen Zweifel am Friedenswillen der Palästinenser. Kerry erhöhte nun den Druck auf beide Seiten.

“Bald werden die Verantwortlichen schwierige Entscheidungen treffen müssen”, sagte der US-Außenminister. “Vielleicht hat diese Zeit bereits begonnen. Und ich glaube, wir kennen die Bedingungen, unter denen wir arbeiten.”

Kerry schlug ein Rahmenabkommen vor, das den Weg für ein umfassendes Friedensabkommen ebnen soll.
Demonstrierende Palästinenser hingegen forderten den Abbruch der Gespräche:

Saleh Zedan, Führer der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas: “Wir protestieren, weil wir wollen, dass sich der palästinensische Verhandlungsführer sofort von den Gesprächen zurückzieht. Wir werden von unserem Feind Israel ausgebeutet, sie wollen lediglich die wachsende Zahl der Siedlungen und die Judaisierung vertuschen!”

Ende April läuft die Frist für die Friedensverhandlungen ab. Deren Ziel ist die Beendigung des jahrzehntealten Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern durch eine Zwei-Staaten-Lösung. Davon sind die beiden Parteien im Moment aber noch weit entfernt.

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